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Liebe Eltern,

Sie haben Ihr Kind im Kindergarten St. Thekla angemeldet und wollen es uns für einige Stunden am Tag anvertrauen.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere pädagogische Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Zusammenarbeit ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man die Vorstellungen von so vielen Eltern berücksichtigen und "unter einen Hut" bringen soll. Doch werden alle Bedenken und Wünsche Gehör finden und mit der notwendigen Ernsthaftigkeit besprochen.

Wir hoffen und wünschen also, dass Sie sich mit Ihren Anliegen vertrauensvoll an uns wenden werden.

Die vorerst wichtigsten Dinge wollen wir Ihnen im folgenden nun mitteilen.
Für weitere Fragen steht Ihnen das Kindergartenteam jederzeit zur Verfügung!

Auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle Ihres Kindes freut sich das Team des Kindergartens St. Thekla
 

Inhaltsverzeichnis:

Allgemeines

Was will unser Kindergarten

Der Rahmenplan

Schulkinderbetreuung

Zusammenarbeit mit den Eltern

Tipps zum Kindergartenanfang
 


Der Kindergarten "St. Thekla" wurde am 1. September 1979 eröffnet. Er steht unter der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung "Mariä Verkündigung", Uzstr. 6, Welden. Unser Kindergarten ist aber für Kinder aller Konfessionen und Weltanschauungen offen.

In 6 Gruppen werden derzeit ca. 100 Kinder im Alter zwischen 2 und 9 Jahren von
12 pädagogischen Fachkräften betreut. Die Gruppen sind zur Zeit wie folgt aufgeteilt:

3 Vormittags- bzw. Langzeitgruppen im Hauptgebäude des Kindergartens

1 Vormittagsgruppe im Franziskushaus

1 Nachmittagsgruppe im Hauptgebäude

1 Schulkindergruppe im Franziskushaus


Die Kindergartengruppe im Franziskushaus ist voll in den Kindergarten integriert, d.h. es gibt die gleichen Spiel- und Lernangebote für alle Kinder. Es besteht für alle Kinder grundsätzlich eine Besuchsmöglichkeit in der Freispielzeit (die Aufsichtspflicht ist dabei natürlich gewährleistet).

Turnhalle, Sandkasten, Garten, Kaufladen und sonstige Dinge werden selbstverständlich gleichberechtigt mitbenutzt. Wir erstellen einen gemeinsamen Rahmenplan. Die Randzeitenbetreuung findet im Hauptgebäude statt.

 

Die Öffnungszeiten der Gruppen sind zwischen 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr und können den Bedürfnissen der Eltern entsprechend frei über die Buchungszeiten belegt werden. 

Die Gruppenstärke beträgt maximal 25 Kinder.
 


Die Anmeldung für den Kindergarten erfolgt zu einem vom Kindergarten festgelegten Termin, der im örtlichen Mitteilungsblatt "Holzwinkel" rechtzeitig bekannt gegeben wird.

Zum festgesetzten Termin kommt ein Elternteil in den Kindergarten, füllt dort das Anmeldeformular aus und gibt es bei der Kindergartenleitung ab. Danach erfolgt die Eintragung in die Vormerkliste des Kindergartens (siehe Benutzerordnung).

Etwa 3 Monate vor Eintritt in den Kindergarten erhalten die Eltern eine schriftliche Bestätigung des Kindergartenplatzes und eine Einladung zum Informationsabend.
 

Die Kindergartengebühren setzen sich zusammen aus dem jeweiligen Beitrag gemäß dem Anmeldezeitraum (z.B. Vormittags- oder Ganztagsanmeldung) zuzüglich dem Spiel- und Getränkegeld.

Die Zahlung erfolgt per Bankeinzug monatlich im voraus (siehe Benutzerordnung).


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Was will unser Kindergarten?

Aufgaben und Ziele:

Wir verstehen uns als familienergänzende und unterstützende Einrichtung. In spielerisch-fröhlicher Atmosphäre bilden, fördern und betreuen wir die Kinder. Im Mittelpunkt stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung benötigen. Inhalt sind die verschiedenen Förderbereiche wie sie im Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz sowie im Bildungs- und Erziehungsplan vorgeschrieben sind.

Unter Berücksichtigung der veränderten Lebenslagen von Familien nimmt unser Kindergarten auch Klein- und Schulkinder auf. Durch ein qualitativ gutes Bildungs- und Betreuungsangebot wollen wir Familien unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Erziehungsarbeit ist die Integration von Kindern mit Behinderung und besonderem Förderbedarf. Ziel ist die Gewährleistung der Chancengleichheit für jedes Kind.

Als katholischer Kindergarten vermitteln wir den Kindern christliche und ethische Grundwerte, andere Religionen und Weltanschauungen werden jedoch gleichermaßen respektiert. 

 

Unsere pädagogische Arbeit im Kindergarten beruht auf den Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes (BayKiBiG).

"Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie und Gesellschaft gerecht werden kann." ( BayKiBiGV).


Die zentralen Bildungsbereiche des BayKiBiG umfassen:

 
Sprachliche Förderung
Wecken der Sprechfreude; Bilderbücher; Wortschatz erweitern
 
Mathematischen Bildung
Geometrische Erfahrung: Puzzles, Bauklötze
Zahlen: Abzählen von Tassen, Fingerspiele, Dinge teilen
Vergleichen, ordnen von Materialien; Messen; Wiegen
 
Naturwissenschaftliche und technische Bildung
Erstes Kennenlernen im Bereich der Biologie, Technik und Chemie durch kindgerechte Experimente
 
Musikalische Bildung und Erziehung
Lieder; Musik machen
 
Bewegungserziehung und Förderung
Turnen; Entwicklung eines gesunden Körpergefühls
 
 Medienbildung und –erziehung
Unterscheidung von Realität und Virtualität; kindgerechter Umgang mit Medien
 


„Maxima debetur puero reverentia“
; dies war der Leitgedanke von Pfarrer Hagenauer bei der Eröffnung des Kindergartens 1979. Frei übersetzt heißt dieser Satz: „Man schenke dem Kind die größte Aufmerksamkeit.“ 

Das was Pfarrer Hagenauer damals gesagt hat, gilt für uns auch heute noch nach 25 Jahren. Wir wollen den Kindern in Zusammenarbeit mit den Eltern die beste Förderung ihrer geistigen, körperlichen, sozialen und seelischen Fähigkeiten und Anlagen zukommen lassen. Wir möchten den Kindern helfen, zunehmend selbständig und selbstbewusst zu werden, sie glücklich und zufrieden sehen. Die Kinder sollen vielfältige Anregungen erhalten zur weiteren Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Neben der Entfaltung und Förderung aller Kräfte, Begabungen und Fähigkeiten des Kindes, wollen wir auch eine Grundlage für den christlichen Glauben legen, wobei andere Religionen und Weltanschauungen gleichermaßen respektiert werden.


Der Kindergarten ist eine vorschulische Einrichtung.
Was verstehen wir unter "vorschulischer Erziehung"?

Wir verstehen darunter die Förderung aller Kinder, die den Kindergarten besuchen und unsere gesamte Erziehungs- und Bildungsarbeit. All die Eigenschaften, die wir durch vielfältige Spiel- und Erlebnismöglichkeiten fördern wollen, sind von großem Nutzen für einen guten Start in der Schule. Wir bieten während des letzten Kindergartenjahres für unsere "Vorschulkinder" gezielte Aufgaben in altersgleichen Kleingruppen an.

Sogenannte "Arbeitsblätter" bieten wir in unserem Kindergarten nicht an, da dies eine Art zu arbeiten ist, die wohl in der Schule ihre Berechtigung hat, im Kindergarten aber mit dem Prinzip "spielerisch lernen" nicht vereinbar ist.


Wir bilden altersgemischte Gruppen,
denn die Erfahrungs- und Handlungsmöglichkeiten sind größer, als in einer Gruppe Gleichaltriger. Die drei- und vierjährigen Kinder erhalten wesentliche Erziehungs- und Bildungsanreize im Zusammenleben mit den Fünf- bis Sechsjährigen. Für die älteren Kinder wiederum wird durch das Zusammensein mit den Jüngeren das Feld der Sozialerfahrung breiter.
 

Wir haben eine Integrationsgruppe.
In dieser Gruppe mit maximal 15 Kindern spielen und lernen 3 bis 5 Kinder, die einer besonderen Betreuung bedürfen, gemeinsam mit nicht behinderten Kindern. Der Begriff "Integration" bezieht sich auf die gemeinsame Erziehung und Bildung von behinderten und nicht behinderten Kindern.

Integration hat zum Ziel, der Ausgliederung und Isolierung von Kindern mit einer Behinderung entgegenzuwirken. So können behinderte Kinder mit den anderen Kindern aus ihrer Straße den Kindergarten besuchen und Kontakte bleiben so erhalten bzw. neue werden geknüpft.

Für behinderte Kinder bietet die gemischte Gruppe einen größeren Anreiz zu Aktivität und Kommunikation, als eine Gruppe, die nur aus Kindern mit Behinderung besteht. Nichtbehinderte entwickeln sich in ihrem Sozialverhalten, andere Menschen in ihrer Verschiedenheit und ihren Bedürfnissen anzunehmen.

Integration hilft Vorurteilen vorzubeugen und es entsteht ein natürlicher Umgang mit Behinderten. Ängste und Verhaltensunsicherheiten werden abgebaut.


Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist das Spiel.
Es ist die dem Kleinkind gemäße Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Im Kindergarten gibt es dazu viele Möglichkeiten:

Im Gruppenraum liegen Spiel- und Arbeitsmaterialien bereit. Sie werden nach pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt und während des Jahres immer wieder ausgetauscht. Während des Freispiels ermöglichen sie dem Kind verschiedene Dinge:

Gespräche der Kinder untereinander z.B. Bilderbuch in der "Leseecke" gemeinsam anschauen;

Rollenspiele (z.B. Bauecke, Legoecke, Puppenecke)

Bildnerisches Gestalten (z.B. Malen, Ausschneiden, Basteln)

Tischspiele für einzelne Kinder und kleinere Gruppen
(z.B. Puzzles, Beobachtungsspiele wie "differix", Würfelspiele, Kartenspiele)

Bauen und Konstruieren (z.B. Lego, Nopper, Trapezlegespiel) selbständiges Richten der Brotzeit

Im Freispiel wählt das Kind Arbeits- und Spielmaterialien, den Platz und den oder die Spielpartner selbst. Das Freispiel ist durch einige Grundregeln geordnet.

Während der Freispielzeit wird immer wieder das Sozialverhalten geschult, die Kinder müssen sich durchsetzen oder unterordnen, Kontakte knüpfen, Gedanken formulieren, Rücksicht nehmen usw.- viele Dinge, die auf dem Weg zu einer selbständigen und freien Persönlichkeit täglich spielerisch erprobt und eingeübt werden.

Die Erzieherinnen geben während der Freispielzeit Hilfestellung, spielen mit oder beobachten. Während der Freispielzeit beziehen wir in unseren Spielraum die Diele, die anderen Gruppen, die wir besuchen können und bei schönem Wetter den Garten mit ein.

Nach der Freispielzeit folgt die sogenannte Beschäftigung:
Sie orientiert sich normalerweise am jeweils aktuellen Rahmenplan, der im Windfang aushängt.


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Der Rahmenplan

Der Rahmenplan ist so ausgerichtet, dass eine möglichst breite Förderung in allen, für die kindliche Entwicklung wichtigen Bereichen erfolgt.

Grobmotorik
(Turnen, Wanderung, Spiele im Freien)

Selbständigkeit
(selber an- und ausziehen; Schuhe binden)

Feinmotorik
(Malen / Zeichnen; Ausschneiden; Basteln)

Konzentrationsübungen
(Zuordnungsspiele; Rhythmik)

Sprachförderung
(Gespräche; Bilderbücher; Märchen; Erzählungen)

Sozialerziehung
(gemeinsame Beschäftigungen wie backen; gemeinsame Spiele, Kreisspiele;
Übertragung kleiner Aufgaben)

Musikalische Erziehung
(Lieder, Tänze, Orff, Rhythmik)

Religiöse Erziehung
(Gebete, Lieder, Erzählungen, Gottesdienste)

Gesundheitserziehung
(Bilderbücher; Aktionen; Besuch des Zahnarztes)

Geburtstagsfeiern
(Sozialerziehung, Gruppenerlebnis)

Angebote für Schulanfänger (keine Schule vor der Schule!)
(Erkennen geometrischer Grundformen, Logische Blöcke, Zahlbegriff bis 6 anhand von  Würfelspielen,
Zählen bis 20 durch das Herrichten der Tassen und Teller für die Brotzeit,  Falten, Wochentage, Monate, Jahreszeiten usw.)

Die Erzieherin versucht dabei, jedes Kind gemäß seiner Entwicklung, Begabung und seinen Bedürfnissen zu führen und zu fördern. Bei besonderen Vorkommnissen und Situationen, die die Kinder bewegen und beschäftigen, wird dies in die Arbeit mit den Kindern einbezogen (Situationsansatz; situationsorientiertes Arbeiten ).

Nach der Beschäftigung ist wieder Freispielzeit in der Gruppe bzw. die Kinder spielen im Freien (je nach Witterung). Die genannten Erlebnisse, Spiele und anderen Aktivitäten sollen den Kindern helfen, in entsprechenden Situationen selbständiger und sicherer zu werden und mitmenschlich zu handeln und bereiten damit auch auf die Schule vor.



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Schulkinderbetreuung


Wir bieten Ihnen und Ihrem Kind eine verlässliche Anlaufstelle nach der Schule. Wir möchten die Erziehung und Bildung durch das Elternhaus und die Schule unterstützen und ergänzen.

Unsere Tageseinrichtung, die Schule und vor allem Sie als Eltern haben die gemeinsame Aufgabe, Ihrem Kind einen kindgerechten Rhythmus von Lernen, Entspannung und Freizeitgestaltung durch aufeinander abgestimmte Planung zu ermöglichen. Deshalb orientiert sich unser Tagesablauf u. a. am Stundenplan der einzelnen Kinder.

Ihr Kind wird nach Schulschluss in das Geschehen der Tageseinrichtung integriert und nimmt am jeweiligen Gruppenablauf teil. Das Mittagessen ist für alle Schulkinder verbindlich und wird mit den Kindergartenkindern gemeinsam eingenommen. Ab 13.00 Uhr, nach einer kurzen Entspannungsphase, beginnt für die Kinder die Hausaufgabenzeit unter der Betreuung einer Erzieherin. Die Erzieherin begleitet die Kinder und ist Ansprechpartner bei Fragen. Nach Erledigung der Hausaufgaben kann sich Ihr Kind in aktuelle Angebote, Themen und Projekte unserer Einrichtung eingliedern oder ganz einfach nur mit Freunden spielen.

Mit der Abholung durch die Eltern oder der schriftlichen Mitteilung, dass Ihr Kind alleine nach Hause gehen darf, endet der Schultag in unserer Einrichtung. In den Schulferien kann Ihr Kind im Rahmen unserer Öffnungszeiten und Ihrer Buchungszeiten die Einrichtung besuchen. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch zwingend erforderlich.



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Zusammenarbeit mit den Eltern


Um die von uns gesteckten Ziele verwirklichen zu können, brauchen wir das Interesse der Eltern am Kindergarten. Wir wollen keine Bewahranstalt sein!

Gespräche zwischen Eltern und Erziehern helfen, das Kind besser zu verstehen. Kurze Anfragen sind beim Bringen und Holen durchaus möglich. Längere Gespräche können wir zu dieser Zeit leider nicht führen, da die Gruppe betreut werden muss. Gespräche nach Vereinbarung sind aber jederzeit möglich. Besprechen Sie mit Ihrer Erzieherin einen Termin. Sie nimmt sich dann außerhalb der Gruppe für Sie Zeit, um mit Ihnen über wichtige Dinge, die Ihr Kind betreffen, zu sprechen.

Elternabende im kleinen und im großen Kreis geben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragen.

Mitverantwortung der Eltern kommt durch gewählte Elternvertreter im Kindergarten zum Ausdruck.

Der Kindergartenbeirat wird jedes Jahr im Herbst neu gewählt.
Laut Bay KiG werden je angefangene 20 Kinder ein Beirat und ein Stellvertreter gewählt.



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Tipps zum Kindergartenanfang

Wir wollen Ihnen einige Tipps geben, wie der Kindergartenanfang (der ohne Zweifel schwer ist) vorbereitet werden kann.

Unsere Erfahrung zeigt, dass oft selbstbewusste Kinder den Kindergartenanfang nicht so gut verkraften. Dagegen überraschten schüchterne Kinder ihre Eltern und fühlten sich von Anfang an wohl im Kindergarten.

In jedem Fall ist der Besuch des Kindergartens ein wichtiger Schritt im Leben eines Kindes.
 

 

Häufig ist es die erste Trennung von der Mutter

Das Kind kommt in eine neue Umgebung

Ihr Kind bekommt neue Bezugspersonen

Es muss verkraften, dass es plötzlich eines von Vielen ist

Es bekommt eine neue soziale Rolle und lernt, dass es im Kindergarten Regeln gibt

Deshalb:

Üben Sie mit Ihrem Kind die Trennung

Zeigen Sie Ihrem Kind das "Gebäude Kindergarten"

Nehmen Sie Rücksicht auf die körperliche Belastbarkeit Ihres Kindes
(am Anfang reichen oft 2,5 Stunden pro Tag)

Machen Sie den Abschied schnell und undramatisch
(es sind oftmals die Mütter, die sich nicht trennen können)

Kommen Sie pünktlich zu den Abholzeiten; langes Warten macht den Kindern Angst

Sollte Ihr Kind weinen oder schreien, sagen Sie trotzdem schnell "Auf Wiedersehen". Wir rufen Sie nach einiger Zeit an und sagen Ihnen, wie es dem "Kindergartenneuling" geht

 

 

 



Am ersten Tag benötigt Ihr Kind:

  1. Hausschuhe, die Ihr Kind selbst anziehen kann (keine Schnürschuhe!)
    (Bitte versehen Sie die Hausschuhe mit dem Namen!)

  2. Turnzeug (z.B. T-Shirt und kurze Hose; keine Turnschuhe!)
    (Bitte alles mit Namen versehen)

  3. Kindergartentasche (auch hier den Namen nicht vergessen)

  4. Brotzeit (z.B. Brot, Obst, Joghurt etc.);
    nicht zu große Mengen mitgeben und vor allem keine Süßigkeiten

  5. Papiertaschentücher in der Kindergartentasche

     

Kleidung
Kleidung und Schuhe sollen zweckmäßig und kindgerecht sein, d.h. für Kinder leicht an- und ausziehbar, gut waschbar und bequem. Ein Kind wird in seinem Spielverhalten stark eingeschränkt, wenn es ständig auf seine Kleidung achten muss bzw. immer Angst haben muss, dass es schmutzig wird. Sonderaktionen, bei denen besondere Kleidung nötig ist (z.B. Gummistiefel) werden rechtzeitig vorher angekündigt.
 

Ferien
Der Urlaub des Personals richtet sich nach den gültigen Tarifverträgen. Die Ferientermine des Kindergartens lehnen sich den Schulferien an, sind aber kürzer. Sie sind grundsätzlich im Monat August, zwischen Weihnachten und hl. Dreikönig. An Ostern und Pfingsten sind Sonderregelungen zu treffen.

Kindergartenbeirat, Träger und Personal stellen die Ferienordnung für das jeweilige Kindergartenjahr auf und teilen diese den Eltern schriftlich mit.


Bei Krankheit
Um Ihr Kind bei Krankheit oder sonstigen Fehlzeiten zu entschuldigen, rufen Sie bitte unter der Telefonnummer: 08293 / 1879  bis 9.00 Uhr bzw. nachmittags zwischen 13.00 und 14.00 Uhr an. (Siehe hierzu auch die Benutzerordnung).


Bringen und Abholen:
Die Kinder müssen in den Gruppenraum gebracht und bei der Erzieherin abgegeben werden (ansonsten wird vom Kindergarten keine Verantwortung übernommen bzgl. der Aufsichtspflicht). Ebenso müssen die Kinder im Haus abgeholt werden. Teilen Sie uns mit, von wem Ihr Kind abgeholt werden darf. Kinder unter 14 Jahren sind aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht berechtigt, ein Kindergartenkind abzuholen. Die abgeholten Kinder sollten sich bei der Erzieherin verabschieden, damit sie den Überblick behält, welche Kinder das Haus verlassen und vor allem mit wem.

Regelung im Garten:
Die diensthabende Erzieherin trägt die Verantwortung. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich bei Dieser abmeldet (auch wenn es nicht Ihre Gruppenerzieherin ist) damit nachvollzogen werden kann, welche Kinder bereits abgeholt wurden.



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Stand: 20.11.08

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