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Liebe Eltern, Sie haben Ihr Kind im Kindergarten St. Thekla angemeldet und wollen es uns für einige Stunden am Tag anvertrauen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere pädagogische Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Zusammenarbeit ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man die Vorstellungen von so vielen Eltern berücksichtigen und "unter einen Hut" bringen soll. Doch werden alle Bedenken und Wünsche Gehör finden und mit der notwendigen Ernsthaftigkeit besprochen. Wir hoffen und wünschen also, dass Sie sich mit Ihren Anliegen vertrauensvoll an uns wenden werden. Die vorerst wichtigsten Dinge wollen wir Ihnen im
folgenden nun mitteilen. Auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle Ihres Kindes
freut sich das Team des Kindergartens St. Thekla
In 6 Gruppen werden derzeit ca. 100 Kinder im Alter zwischen 2 und 9 Jahren von 12 pädagogischen Fachkräften betreut. Die Gruppen sind zur Zeit wie folgt aufgeteilt:
Die Öffnungszeiten der Gruppen sind zwischen 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr und können den Bedürfnissen der Eltern entsprechend frei über die Buchungszeiten belegt werden. Die Gruppenstärke beträgt maximal 25 Kinder.
Zum festgesetzten Termin kommt ein Elternteil in den Kindergarten, füllt dort das Anmeldeformular aus und gibt es bei der Kindergartenleitung ab. Danach erfolgt die Eintragung in die Vormerkliste des Kindergartens (siehe Benutzerordnung). Etwa 3 Monate vor Eintritt in den Kindergarten
erhalten die Eltern eine schriftliche Bestätigung des Kindergartenplatzes
und eine Einladung zum Informationsabend. Die Kindergartengebühren setzen sich zusammen aus dem jeweiligen Beitrag gemäß dem
Anmeldezeitraum (z.B. Vormittags- oder Ganztagsanmeldung) zuzüglich dem
Spiel- und Getränkegeld.
Aufgaben und Ziele: Wir verstehen uns als familienergänzende und unterstützende Einrichtung. In spielerisch-fröhlicher Atmosphäre bilden, fördern und betreuen wir die Kinder. Im Mittelpunkt stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung benötigen. Inhalt sind die verschiedenen Förderbereiche wie sie im Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz sowie im Bildungs- und Erziehungsplan vorgeschrieben sind. Unter Berücksichtigung der veränderten Lebenslagen von Familien nimmt unser Kindergarten auch Klein- und Schulkinder auf. Durch ein qualitativ gutes Bildungs- und Betreuungsangebot wollen wir Familien unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Erziehungsarbeit ist die Integration von Kindern mit Behinderung und besonderem Förderbedarf. Ziel ist die Gewährleistung der Chancengleichheit für jedes Kind. Als katholischer Kindergarten vermitteln wir den Kindern christliche und ethische Grundwerte, andere Religionen und Weltanschauungen werden jedoch gleichermaßen respektiert.
Unsere pädagogische Arbeit im Kindergarten beruht auf den Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes (BayKiBiG). "Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie und Gesellschaft gerecht werden kann." ( BayKiBiGV).
Das was Pfarrer Hagenauer damals gesagt hat, gilt für uns auch heute noch nach 25 Jahren. Wir wollen den Kindern in Zusammenarbeit mit den Eltern die beste Förderung ihrer geistigen, körperlichen, sozialen und seelischen Fähigkeiten und Anlagen zukommen lassen. Wir möchten den Kindern helfen, zunehmend selbständig und selbstbewusst zu werden, sie glücklich und zufrieden sehen. Die Kinder sollen vielfältige Anregungen erhalten zur weiteren Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Neben der Entfaltung und Förderung aller Kräfte,
Begabungen und Fähigkeiten des Kindes, wollen wir auch eine Grundlage für
den christlichen Glauben legen, wobei andere Religionen und Weltanschauungen
gleichermaßen respektiert werden. Wir verstehen darunter die Förderung aller Kinder, die
den Kindergarten besuchen und unsere gesamte Erziehungs- und
Bildungsarbeit. All die Eigenschaften, die wir durch vielfältige Spiel-
und Erlebnismöglichkeiten fördern wollen, sind von großem Nutzen für einen
guten Start in der Schule. Wir bieten während des letzten Kindergartenjahres für
unsere "Vorschulkinder" gezielte Aufgaben in altersgleichen Kleingruppen an. Wir haben eine Integrationsgruppe. Integration hat zum Ziel, der Ausgliederung und Isolierung von Kindern mit einer Behinderung entgegenzuwirken. So können behinderte Kinder mit den anderen Kindern aus ihrer Straße den Kindergarten besuchen und Kontakte bleiben so erhalten bzw. neue werden geknüpft. Für behinderte Kinder bietet die gemischte Gruppe einen größeren Anreiz zu Aktivität und Kommunikation, als eine Gruppe, die nur aus Kindern mit Behinderung besteht. Nichtbehinderte entwickeln sich in ihrem Sozialverhalten, andere Menschen in ihrer Verschiedenheit und ihren Bedürfnissen anzunehmen. Integration hilft Vorurteilen vorzubeugen und es
entsteht ein natürlicher Umgang mit Behinderten. Ängste und
Verhaltensunsicherheiten werden abgebaut. Im Gruppenraum liegen Spiel- und Arbeitsmaterialien bereit. Sie werden nach pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt und während des Jahres immer wieder ausgetauscht. Während des Freispiels ermöglichen sie dem Kind verschiedene Dinge: Gespräche der Kinder untereinander z.B. Bilderbuch in der "Leseecke" gemeinsam anschauen; Rollenspiele (z.B. Bauecke, Legoecke, Puppenecke) Bildnerisches Gestalten (z.B. Malen, Ausschneiden, Basteln) Tischspiele für einzelne Kinder und kleinere
Gruppen Bauen und Konstruieren (z.B. Lego, Nopper,
Trapezlegespiel) selbständiges Richten der Brotzeit Während der Freispielzeit wird immer wieder das Sozialverhalten geschult, die Kinder müssen sich durchsetzen oder unterordnen, Kontakte knüpfen, Gedanken formulieren, Rücksicht nehmen usw.- viele Dinge, die auf dem Weg zu einer selbständigen und freien Persönlichkeit täglich spielerisch erprobt und eingeübt werden. Die Erzieherinnen geben während der Freispielzeit Hilfestellung, spielen mit oder beobachten. Während der Freispielzeit beziehen wir in unseren Spielraum die Diele, die anderen Gruppen, die wir besuchen können und bei schönem Wetter den Garten mit ein. Nach der Freispielzeit folgt die sogenannte Beschäftigung:
Grobmotorik
Selbständigkeit
Feinmotorik
Konzentrationsübungen
Nach der Beschäftigung ist wieder Freispielzeit in der Gruppe bzw. die Kinder spielen im Freien (je nach Witterung). Die genannten Erlebnisse, Spiele und anderen Aktivitäten sollen den Kindern helfen, in entsprechenden Situationen selbständiger und sicherer zu werden und mitmenschlich zu handeln und bereiten damit auch auf die Schule vor.
Unsere Tageseinrichtung, die Schule und vor allem Sie als Eltern haben die gemeinsame Aufgabe, Ihrem Kind einen kindgerechten Rhythmus von Lernen, Entspannung und Freizeitgestaltung durch aufeinander abgestimmte Planung zu ermöglichen. Deshalb orientiert sich unser Tagesablauf u. a. am Stundenplan der einzelnen Kinder. Ihr Kind wird nach Schulschluss in das Geschehen der Tageseinrichtung integriert und nimmt am jeweiligen Gruppenablauf teil. Das Mittagessen ist für alle Schulkinder verbindlich und wird mit den Kindergartenkindern gemeinsam eingenommen. Ab 13.00 Uhr, nach einer kurzen Entspannungsphase, beginnt für die Kinder die Hausaufgabenzeit unter der Betreuung einer Erzieherin. Die Erzieherin begleitet die Kinder und ist Ansprechpartner bei Fragen. Nach Erledigung der Hausaufgaben kann sich Ihr Kind in aktuelle Angebote, Themen und Projekte unserer Einrichtung eingliedern oder ganz einfach nur mit Freunden spielen. Mit der Abholung durch die Eltern oder der schriftlichen Mitteilung, dass Ihr Kind alleine nach Hause gehen darf, endet der Schultag in unserer Einrichtung. In den Schulferien kann Ihr Kind im Rahmen unserer Öffnungszeiten und Ihrer Buchungszeiten die Einrichtung besuchen. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch zwingend erforderlich.
Gespräche zwischen Eltern und Erziehern helfen, das Kind besser zu verstehen. Kurze Anfragen sind beim Bringen und Holen durchaus möglich. Längere Gespräche können wir zu dieser Zeit leider nicht führen, da die Gruppe betreut werden muss. Gespräche nach Vereinbarung sind aber jederzeit möglich. Besprechen Sie mit Ihrer Erzieherin einen Termin. Sie nimmt sich dann außerhalb der Gruppe für Sie Zeit, um mit Ihnen über wichtige Dinge, die Ihr Kind betreffen, zu sprechen. Elternabende im kleinen und im großen Kreis geben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragen. Mitverantwortung der Eltern kommt durch gewählte Elternvertreter im Kindergarten zum Ausdruck. Der Kindergartenbeirat wird jedes Jahr im
Herbst neu gewählt.
Unsere Erfahrung zeigt, dass oft selbstbewusste Kinder
den Kindergartenanfang nicht so gut verkraften. Dagegen überraschten
schüchterne Kinder ihre Eltern und fühlten sich von Anfang an wohl im
Kindergarten. |
Deshalb:
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Kleidung Ferien
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| Stand: 20.11.08 |